Fantasima - Lienzer Figurentheatertage

FANTASIMA 2018

Unsere 12. Internationalen Figurentheatertage FANTASIMA finden vom 16. bis 18. März 2018 statt.

Hier finden Sie alle Details über unser Festival, das gleichermaßen bei Jung und Nicht-mehr-ganz-Jung beliebt ist.

Es gibt heuer Stücke von und mit Matthias Kuchta alias "Lille Kartofler" (D), Margrit Gysin (CH), babelart Theater (A/I/EST), Gerti Tröbinger (A), Kaufmann & Co (D), Dredner Figurentheater (D), Eva Sotriffer (I) und Theaterwerkstatt Dölsach (A).

Wir versprechen Ihnen wieder ein abwechslungsreiches Programm und haben heuer auch 2 Stücke nur für Erwachsene geplant.

Rund um das Festival gibt es auch heuer wieder eine Schaufenster-Aktion in der Oberen Altstadt und in der Stadtbücherei: Verena und Andreas Ulbrich gestalten die Auslagen vieler Geschäfte mit Figuren aus ihrem Fundus und machen so Lust auf Figurentheater.


PROGRAMM:

Freitag, 16.03.2018

08:30   KS   Wir pfeifen auf den Gurkenkönig, Verein DENK:SPIEL
09:00   MS   Der Wolf und die 7 Geißlein, Lille Kartofler FT
10:30   KS   Wir pfeifen auf den Gurkenkönig, Verein DENK:SPIEL
10:30   MS   Der Wolf und die 7 Geißlein, Lille Kartofler FT
14:00   MS   Es ist einmal...Die Winterstürmer, FT Margrit Gysin
15:30   KS   Wir pfeifen auf den Gurkenkönig, Verein DENK:SPIEL
16:30   MS   Es ist einmal...Die Winterstürmer, FT Margrit Gysin
20:00   KS   Georg & Fred - ein letztes Mal Shakespeare, Kaufmann & Co

Samstag, 17.03.2018

09:30   MS   Mimi und Brumm feiern ein Fest, FT Margrit Gysin
09:30   KS   Fellchen und Bommel, Kaufmann & Co
11:00   MS   Mimi und Brumm feiern ein Fest, FT Margrit Gysin
11:00   KS   Fellchen und Bommel, Kaufmann & Co
14:30   KS   Pinocchio, babelart Theater
14:30   MS   Kasperl geht fischen, FT Gerti Tröbinger
16:00   KS   Pinocchio, babelart Theater
16:00   MS   Kasperl geht fischen, FT Gerti Tröbinger
20:00   KS   Der nächste bitte oder Hypophyse an Kleinhirn, Dresdner FT

Sonntag, 19.3.2018

09:30   KS   Eine Kuh namens Liesel, Dresdner FT                                
11:00   MS   Das hässliche Entlein, Lille Kartofler FT
09:30   KS   Eine Kuh namens Liesel, Dresdner FT
11:00   MS   Das hässliche Entlein, Lille Kartofler FT
14:30   KS   Take it!, Eva Sotriffer
16:00   MS   Zwerg Nase, Theaterwerkstatt Dölsach
14:30   KS   Take it!, Eva Sotriffer
16:00   MS   Zwerg Nase, Theaterwerkstatt Dölsach

DIE KÜNSTLER UND IHRE STÜCKE:

Verein DENK:Spiel (A)

Der Verein DENK:SPIEL – Verein für Kinder- und Jugendtheaterproduktion hat sich zur Aufgabe gesetzt die Entwicklung und Produktion von kritischem Kinder- und Jugendtheater in seiner ganzen darstellerischen Breite zu betreiben. Die erste Produktion des Vereins ist das Stück "Wir pfeifen auf den Gurkenkönig". SpielerInnen sind Andra Taglinger und Manfredi Siragusa, die gemeinsam bei uns als babelart Theater bekannt sind und Gerti Tröbinger.

www.denk-spiel.at

 

Wir pfeifen auf den Gurkenkönig
Foto: Reinhard Winkler

Fr, 16.03., 08.30, 10:30 Uhr und 15:30 Uhr, Kolpingsaal
für patente Menschen ab 7, Dauer 50 Minuten

Eines Tages taucht bei der Familie Hogelmann ein seltsamer Gurkenkönig auf. Seine Untertanen haben ihn abgesetzt. Sie wollen keinen Despoten, der nur an das eigene Wohlergehen denkt. Nun versucht er, seine Machtinteressen in der Familie Hogelmann durchzusetzen. Er manipuliert den Vater und spielt die Familienmitglieder skrupellos gegeneinander aus, bis die Kinder die Sache in die Hand nehmen...

„Wir pfeifen auf den Gurkenkönig“ ist ein phantastischer Kinderroman aus dem Jahr 1972. Die österreichische Autorin Christine Nöstlinger gewann 1973 für dieses Buch den Deutschen Jugendliteraturpreis.

Spiel: Manfredi Siragusa, Andra Taglinger, Gerti Tröbinger
Produktion: Verein denk:spiel und AK Kultur
Regie: Dorothee Carls, Annika Pilstl
Ausstattung: Gerti Tröbinger
Musik: Wolfgang Weißengruber
Fotos: Reinhard Winkler



FIGURENTHEATER LILLE KARTOFLER (D)

Seit Anfang an Publikumsmagnet bei FANTASIMA: Matthias Kuchta, ehemaliger Gymnasiallehrer und studierter Puppenspieler wohnt in Düsseldorf, seine Werkstatt und sein Atelier sind in Radegast an der Elbe. Doch meist ist er unterwegs, in Europa und in Übersee, wo er seine Stücke mit fast lebensgroßen weichen Textilfiguren  auch auf Englisch oder Französisch und sogar auf Russisch spielt. Sein Spiel begeistert Kinder wie Erwachsene, haben seine Inszenierungen doch auch eine Hintergrund-Ebene, die auch den Großen viel zu Lachen, aber auch zum Nachdenken gibt. Lille Kartofler bedeutet übrigens so viel wie „Kleine Kartöffelchen“

www.lille-kartofler-figurentheater.de

 

Der Wolf und die 7 Geißlein

Der Wolf und die 7 Geißlein

Fr., 16.03., 09:00 und 10:30 Uhr, Musikschule
Offene Kindergartenvorstellung für unerschrockene Menschen ab 4, Dauer ca. 45 Minuten

 ... "Es war einmal eine alte Geiß, die hatte ihre Geißlein so lieb, wie eine Mutter ihre Kinder lieb hat ..." Das Puppenspiel folgt dem Märchen, wie es von den Brüdern Grimm aufgezeichnet worden ist. Die Geiß, die Geißlein, der Krämer, der Bäcker, der Müller und der Wolf - hier ein zwar böser, doch liebenswert geschickter Verführer - spielen mit. Die Uhr, die Tür, der Baum, der Brunnen, die Kreide, der Sack Mehl, der Teig sind die wenigen Requisiten.
Die Figuren sind individuell gestaltet, doch das einfache, märchenhaft Typische der Figuren, der Requisiten und der Handlung bleibt erhalten.

Figurenentwurf und –bau: Matthias Kuchta

Das hässliche Entlein

Das hässliche Entlein

So, 18.03., 09:30 und 11:00 Uhr, Musikschule
für liebe Menschen ab 4, Dauer ca. 45 Minuten

Ein kleines häßliches Vögelchen sitzt mutterseelenallein auf einem Stein. Ein alter Mann kommt hinzu und hat Mitleid mit dem kleinen Wesen. Eigentlich wollte er nur Kartoffeln schälen, aber nun ... Er nimmt sich des Vögelchens an und erzählt zum Trost eine Geschichte von einem verlachten, vertriebenen, heimatlosen kleinen Ding, das viele Abenteuer zu bestehen hat. Ist es seine eigene Geschichte? Jedenfalls ist am Ende das unscheinbare Ding herangewachsen und gereift, aus dem Entlein ist ein wunderschöner Schwan geworden, der in die weite Welt hinausfliegt „und übrig bleiben in dem Moor nur ein paar Federn“.

Wie bei Lille Kartofler üblich, erlebt das Publikum auch hier eine wunderbare Mischform aus Schauspiel, Puppenspiel, Erzählkunst und Mitmachtheater

Autor: Matthias Kuchta nach Hans Christian Andersen
Regie: Katja Lillih Leinenweber
Spiel: Matthias Kuchta
Figurenentwurf und -bau: Matthias Kuchta, Hiltrud Vorberg-Beck

 

Figurentheater Margrit Gysin (CH)

Margrit Gysin besuchte die Theaterschule J.Lecoq in Paris und arbeitet seit 45 Jahren weltweit als freischaffende Figurenspielerin, Heilpädagogin und Puppenspieltherapeutin. Bei der Verleihung des Schweizer Theaterpreises 2017 hieß es: „Margrit Gysin ist die Grande Dame des Figurenspiels und eine Pionierin auf diesem Gebiet. Seit fast fünf Jahrzehnten arbeitet sie an ihrem eigenen und einzigartigen künstlerischen Kosmos. Sie erzählt existentielle Geschichten über die Wunder und Wunden des Lebens und zaubert aus Manteltaschen und zwischen Buchdeckeln den Trost der Welt hervor. Noch das kleinste Ding entfaltet in ihrer Theaterarbeit große, magische Wirkung. Sie lässt Kinder diesen Kosmos betreten und jene das Staunen wiederentdecken, die es längst verlernt geglaubt haben.“

www.figurentheater-margrit-gysin.ch

 

Es ist einmal...Die Winterstürmer

Es ist einmal...Die Winterstürmer

Fr, 16.03., 14:00 und 16:30 Uhr, Musikschule
für mitfühlende Menschen ab 5, Dauer: ca. 60 Minuten

Ein Schneesturm fegt durch die eiskalte Winternacht. Die Tiere frieren.
Sie finden für eine Nacht Zuflucht und Schutz bei Mutter Erde, doch sie müssen den Platz teilen und miteinander auskommen. Das verlangt von allen Zugeständnisse und Rücksichtnahme und Vertrauen.

Inspiriert vom Traum eines Flüchtlingskindes, verwebt Margrit Gysin Motive und Figuren aus verschiedenen europäischen Märchen zu einer neuen Geschichte und stellt damit die Problematik der Migration bildhaft in einen größeren Zusammenhang.

Regie: Andrea Gronemeyer, Regieassistenz Michael Huber
Spiel: Margrit Gysin
Musikalische Begleitung Lisette Spinnler
Instrumentenbau: Vincent Mundschin
Ausstattung: Irene Beeli, Michael Huber, Margrit Gysin
Kostüm: Anna Würgler
Lichttechnik: Michael Murr

Mimi und Brumm feiern ein Fest

Mimi und Brumm feiern ein Fest

Sa, 17.03., 09:30 und 11:00 Uhr, Musikschule
für fantasievolle Menschen ab 5, Dauer: ca. 60 Minuten

Margrit Gysin verzaubert die Zuseher mit ihren Erzählungen, ihren kleinen und doch höchst lebendigen Figuren, liebevollen Botschaften und unnachahmlicher Erzählkunst.

In „Mimi und Brumm feiern ein Fest“ begegnen wir wieder zwei Figuren, die wir schon von anderen Stücken kennen, dem Bären Brumm und der kleinen Maus Mimi, die er aufgezogen hat. Wie die beiden aus jedem Tag ein Fest machen, zeigt die Geschichte, die sich aus einem großen Buch entwickelt, das die Spielerin auf dem Schoß hat.

Spiel: Margrit Gysin
Regie: Enrico Beeler.
Figurenbau: Margrit Gysin und Michael Huber

Kaufmann & Co

sind Alexandra Kaufmann, Eva Kaufmann und Werner Wallner. Alexandra Kaufmann und Eva Kaufmann studierten Puppenspielkunst in Berlin an der Hochschule für Schauspielkunst „Ernst Busch“ und spielten daraufhin in der Gruppe KASOKA, bis sie 2005 Kaufmann & Co. gründeten. Literarische Geschichten, sowie Geschichten aus dem Leben und der Mythologie dienen als Inspirationsquellen für ihre Inszenierungen. Die Szenografie und das Lichtdesign von Bühnenbildner Werner Wallner sind ein bedeutendes Element jeder Inszenierung.

www.kaufmann-co.de

Georg & Fred - ein letztes Mal Shakespeare

Georg & Fred - ein letztes Mal Shakespeare
Foto: Gyula Molnár

Georg & Fred - ein letztes Mal Shakespeare

Fr, 16.03., 20.00 Uhr, Kolpingsaal
für sensible Menschen mit Humor ab 14, Dauer: ca. 70 min

Georg und Fred leben in einem Altersheim für Schauspieler. Für die jährliche Wohltätigkeitsveranstaltung proben sie Shakespeare. Aus fast nichts bauen sie sich ein Schloss. Der Stil ihrer Darstellung kann ihnen nicht grotesk genug sein. Sie schlüpfen sogar in Kostüme ihrer Kolleginnen, oder greifen zu Puppen und Erinnerungstücken ihrer Kindheit. Dabei holt sie ihre eigene Geschichte ein und droht das Zustandekommen der Aufführung zu gefährden. Gesundheitliche Probleme und Sorgen des Alters erschweren zusätzlich ihr Vorhaben. Mit jugendlichem Enthusiasmus und dem Schwung alter Bühnenstars,versuchen sie die Fesseln des Alters von sich zu streifen und gehen dafür, wenn es sein muss, selbst durch die Wand.
Freds Tochter Sonja, selbst Schauspielerin erzählt die Geschichte dieser Aufführung gemeinsam mit einer Kollegin als Hommage an ihren Vater und beide schlüpfen dazu in die Rollen der alten Männer.

Idee, Spiel, Text: Alexandra Kaufmann, Eva Kaufmann,
künstlerische Mitarbeit und Fotos: Gyula Molnár
Lichtdesign: Werner Wallner

Fellchen und Bommel

Fellchen und Bommel
Foto:Lutz Anthes

Fellchen und Bommel

Sa, 17.03., 09:30 und 11:00 Uhr, Kolpingsaal
für nette Menschen ab 4, Dauer: 40 Minuten

Bommel ist zu Hause, es geht ihm gut. Er hat eine Pflanze, einen Vogel, eine Arbeit und ein Kuscheltier.
Da kommt Fellchen, er hat sein Zuhause verloren und sucht ein Neues. Er ist fremd in Bommels Land. Er sagt statt Pflanze „Rawana“ und „Kukuli“ statt Vogel.
Bommel hat alles, Fellchen hat nichts – fast nichts, denn er hat Geschichten zu erzählen, die aus ihm heraus wollen.
Fellchens Anwesenheit bringt den Alltag von Bommel durcheinander. Bommels Art zu leben verwirrt Fellchen. Doch eines Tages stellen beide fest, dass ihr Leben durch den anderen reicher geworden ist. So kommt es, dass sie Freunde werden und in ihrer Freundschaft ein gemeinsames Zuhause finden.

Im clownesken Spiel mit Puppen und Objekten werden Themen wie Heimat, Fremde, Verlust, Misstrauen, und der Gewinn von Freundschaft auf spielerische Art vermittelt.


Clownsspiel mit Puppen und Objekten
Konzept / Spiel: Alexandra Kaufmann, Eva Kaufmann
Künstlerische Mitarbeit: Alberto García Sánchez

Babelart Theater (A/I/EST)

Das babelart Theater wurde 2010 von Manfredi Siragusa (I) und Andra Taglinger (EST) in Oberösterreich gegründet. Mit ihren Stücken ist das Theater babelart sowohl in den Festivals im In-und Ausland, als auch in Kindergärten und Schulen in der Nähe zu Gast. Manfredi, geb. 1970 in Italien, ist Schauspieler und Puppenspieler mit zahlreichen Theaterproduktionen und Auftritten auf internationalen Festivals. Seit 2007 lebt er in Österreich. Neben dem Schauspiel leitet er Theaterworkshops und arbeitet an eigenen Stücken. Andra, geb. 1971 in Estland, ist Pädagogin, Puppenspielerin und Figurenbauerin.Sie übernimmt auch Auftragsarbeiten für andere Gruppen, leitet  Workshops für Puppen und Maskenbau, Figurentheater und Musik und ist seit 2014 als Dr. Roosa Narkoosa für die CliniClowns Oberösterreich im Einsatz. Als Sozialpädagogin ist sie in der Kinder-und Jugendarbeit tätig.

www.babelart.at



Pinocchio

Pinocchio
Foto: Lupispuma

Pinocchio

Sa, 17.03., 14.30 und 16:00 Uhr, Kolpingsaal
PINOCCHIO
für aufmerksame Menschen ab 5, Dauer ca. 55 Minuten

Die Geschichte „Pinocchio“ von Carlo Colodi verbinden die meisten mit einer Nase, die zu wachsen beginnt, wenn das Holzmännchen lügt.
Sie ist aber auch eine Geschichte der Irrungen und Wandlungen und die vom Tischler Gepetto geschnitzte Holzfigur muss viele Abenteuer bestehen, bevor sie ein richtiger Junge werden kann.

Das Theater babelart zeigt das Stück in einer zauberhaften Kombination von Schauspiel und Figurentheater.

Regie: Manfredi Siragusa
Spiel und Musik: Andra Taglinger, Manfredi Siragusa
Puppen: babelart THEATER
Kulisse: Mechtild von Schlichting
Music Supervision: Wolfgang Weißengruber
Kostüme: Häli Veskaru
Copyright photos: Lupispuma

Figurentheater Gerti Tröbinger (A)

Seit ihrer Ausbildung zur Kindergartenpädagogin beschäftigt sich Gerti Tröbinger mit Theater und Figurentheater. Sie bildete sich bei KollegInnen wie Eva Bodingbauer, Christoph Bochdansky, Anne-Katrin Klatt u.a. zur Puppenspielerin aus, im Jahr 2000 gründete sie ihr Ein-Frau-Solo-Theater „Figurentheater Gerti Tröbinger“.
Gerti arbeitet solistisch und in verschiedenen Gruppen und beschäftigt sich mit bildender Kunst, Schauspiel, Mime, Clowntheater, Tanz und Musik und schafft sich damit ihre experimentellen Spiel-Räume. Als Ausstatterin und Puppenbauerin für verschiedene Theater und Gruppen und als Leiterin von Figurentheaterkursen für Kinder und Erwachsene ist Gerti Tröbinger begehrt. Seit 2009 ist sie künstlerische Leiterin des Figurentheaterfestivals Wels.

www.gerti-troebinger.at

Kasperl geht fischen

Kasperl geht fischen
Foto: Reinhard Winkler

Kasperl geht fischen

Sa, 17.03., 14.30 und 16:00 Uhr, Musikschule
für lustige Menschen ab 4, Dauer: ca. 45 Minuten

Die Sonne scheint, der Kasperl geht fischen, die Gretl geht ins Kaffeehaus und die Welt ist in Ordnung.
Bis da ein Fisch anbeißt, für den sich sogar der Teufel höchstpersönlich interessiert.

Und plötzlich geht’s drunter und drüber – bis in die Hölle und wieder hinaus…

Figurenbau, Ausstattung und Spiel: Gerti Tröbinger
Regie: Eva Bodingbauer
Fotos: Reinhard Winkler
Grafik: Selam Ebead

 

Dresdner Figurentheater (D)

Jörg Bretschneider ist Jahrgang 1959 und studierte (nach einem abgeschlossenen Technikstudium) das Figurenspiel an der Hochschule für Schauspielkunst „Ernst Busch“. Bevor er sein Figurentheater Dresden gründete, war er am Puppentheater Dresden, als Schauspieler und Regisseur tätig. Er tritt nicht nur in seinem Theater und bei intern. Festivals auf, er ist auch Kinderbuchautor, Dozent und Mitwirkender bei Figurenspielfilmen. Seit 2011 ist er künstlerischer Leiter für die Sparte Puppenspiel am Piccolo Theater Cottbus.

www.dresdner-figurentheater.de

Der nächste bitte oder Hypophyse an Kleinhirn

Der nächste bitte oder Hypophyse an Kleinhirn

Sa, 17.03., 20:00 Uhr, Kolpinghaus
für Menschen mit Liebe zum Schrägen ab 14, Dauer: 80 Minuten (und Pause)

Herr Meier kommt mit Magenbeschwerden zum Arzt. Ein schneller Schnitt und der Magen landet auf dem Tisch. Und weil der Bauch gerade geöffnet ist, lohnt sich eine Generalinspektion…. Von der Massage der Leber über den Sehtest für den Blinddarm bis rein ins Gehirn. Dort läuft alles normal: das Kleinhirn ist überlastet, ein Gedanke jagt den nächsten und der innere Schweinehund verlangt sein Recht. Das Problem liegt tiefer. Und so entschließt sich der Arzt SELBST ins Unterbewusstsein
des Patienten einzutauchen. Dort erwarten ihn reale Phantasien und skurrile Albträume. Bis er endlich die Pforte zur Kindheit entdeckt…

Idee und Spiel: Jörg Bretschneider
Buch: Holger Böhme, J. Bretschneider
Regie: Holger Böhme
Ausstattung: Matthias Hänsel
Techniker: Karsten Oertel

Eine Kuh namens Liesel

Eine Kuh namens Liesel

So, 18.03., 9:30 und 11:00 Uhr, Kolpingsaal
für tierliebe Menschen ab 4, Dauer: 50 Minuten

Jörg Bretschneider ist der Postbote, der die Geschichte von der Kuh Liesel, frei nach dem Kinderbuch Kuh Lieselotte, erzählt:
Die Kuh Lieselotte lebt zusammen mit Hühnern auf einem Bauernhof und die Bäuerin ist wie eine Mutter zu ihr. Aber auch den Postboten Heiner findet die Bäuerin nett und wenn sie ihn zum Kaffeetrinken ins Haus einlädt, hat keiner mehr Zeit für Lieselotte.
Eigentlich ist die Lieselotte ja lieb, aber plötzlich lauert sie dem Postboten auf, um ihn zu erschrecken. Der arme Kerl hat schon Albträume. Das muss sich ändern, denkt er sich….

Autor/ Spiel : Jörg Bretschneider
Regie: Jörg Bretschneider
Ausstattung: Matthias Hänsel

Eva Sotriffer (I)

Die Südtiroler Künstlerin Eva Sotriffer bespielt mit ihren Puppen seit 2009 Bühnen vor allem im deutschen und italienischen Sprachraum auf. Gelernt hat sie mit und von PuppenspielerInnen seit 2006, davor ein Philosophiestudium in Frankreich abgeschlossen und ein paar Umwege übers Straßentheater und die Kostümbildnerei eingeschlagen. Musik ist ein wichtiger Bestandteil ihrer Inszenierungen, zumeist arbeitet sie mit dem Perkussionisten Max Castlunger zusammen, diesmal kommt sie mit dem Musiker Samir Amato nach Lienz.

http://evasotriffer.blogspot.co.at/

Take it!

Take it!
Foto: Priska Teran

Take it!

Sa, 18.03., 14.30 und 16:00 Uhr, Kolpingsaal
TAKE IT
für robuste Menschen ab 5, Dauer: ca. 30 Minuten

Am Anfang war der Apfelbaum. Dann kam der Apfel, rund und rot. Für diese besondere Frucht interessiert sich auch Burgele Pulcinella. Nur wächst der besondere Apfel außerhalb ihres Gartens und einfach Pflücken ist da verboten. Die große Schlange kommt zu Hilfe und zeigt, wie’s geht. Mmhhmm!!

Aber danach ist plötzlich alles anders. Die Schlange wird zur unberechenbaren Feindin, der Tod höchstpersönlich kommt ins Spiel und es braucht alle Kraft, um sich sämtlichen Widersachern zur Wehr zu setzen ...Wie das nur wieder gut ausgehen kann?

Das rhythmische Stück basiert auf klassischen Motiven der neapolitanischen Handpuppentradition, die mit erstaunlich reduzierten Mitteln große Themen auf die kleine Bühne bringt.

Ausstattung und Spiel: Eva Sotriffer
Technik: Handpuppen
Live-Musik: Samir Amato/Eva Sotriffer (Perkussion/Akkordeon)

THEATERWERKSTATT DÖLSACH

Ein Bereich des sehr engagierten Osttiroler Vereines "Theaterwerkstatt Dölsach" ist dem Figurentheater gewidmet. Seit 2003 wurden 8 Figurentheaterproduktionen erarbeitet, einige in Zusammenarbeit mit Gernot Nagelschmied. Auch Live-Musik zeichnet die Aufführungen der Laien-Gruppe aus.

Der "harte Kern" des Figurentheaters in Dölsach sind Elisabeth Steiner Riedl, Erna Inwinkel und Silva Lamprecht, Franz Wallensteiner ist für die Technik verantwortlich.

www.theaterwerkstatt-doelsach.com

 

Zwerg Nase 18
Foto: Erna Inwinkl

ZWERG NASE

So, 18.03., 14.30 und 16:00 Uhr, Musikschule
ZWERG NASE
für freundliche Menschen ab 6, Dauer: 45 Minuten

Traditionell macht die Theaterwerkstatt Dölsach den Schluss unseres Festivals.
Noch einmal (nach 2016) zeigt sie uns die wundersame Geschichte vom „Zwerg Nase“ nach dem Märchen von Wilhelm Hauff:

Jakob und Mimi, zwei junge Menschen, erleiden ein ähnliches Schicksal: sie werden von bösen Hexen verwandelt, er in einen hässlichen Zwerg, sie in eine Gans. Ihre Wege kreuzen sich, sie helfen einander über die tiefe Verzweiflung hinweg und finden gemeinsam durch die große Kochkunst des Zwerg Nase einen Weg in die Befreiung.

Eine Geschichte von Einsamkeit und Freundschaft, Verwandlung und Entwicklung, erzählt und gespielt von drei Köchinnen, die alles ganz genau wissen.

Spiel, Bühnengestaltung, Figurenbau: Erna Inwinkl, Silva Lamprecht, Elisabeth Steiner Riedl, Hubert Steiner
Musik: Isabella Moser
Regie: Gernot Nagelschmied
Text: Elisabeth Steiner Riedl
Bühne und Licht: Franz Wallensteiner
Fotos: Erna Inwinkl